Die perfekte Facebook Anzeige

Folgende Informationen werden in diesem Beitrag behandelt:

  • Was muss eine Facebook Anzeige vorweisen? Wie muss eine Facebook Anzeige gestaltet sein?
  • Zum einen das diese erfolgreich ist und zum anderen, dass sie von Facebook genehmigt wird.

 

Eine erfolgreiche Anzeige muss meinen Traumkunden direkt ansprechen. (Was ist ein Traumkunde, siehe Teil 1 von dieser Serie).

Eine erfolgreiche Anzeige muss einen Markt ansprechen.

Genauer gesagt einen Markt mit einem „Massen-Verlangen“ oder alternativ einem „Massen-Technischen-Problem“.

Tut sie das nicht, ist die Kampagne schon vorher zum Scheitern verurteilt. Der Markt kann vorhanden sein, aber den sollte man lieber nicht per Anzeige versuchen zu erreichen. Der R.O.I. wird miserabel sein.

FACEBOOK ANZEIGEN BILD

Das Bild ist neben dem Copy (das ist der Text der Anzeige) und dem Header (Überschrift der Anzeige) eines der wichtigsten Elemente der Anzeige.

Dazu muss man sich die Psychologie eines Facebook Users mal vor Augen führen. Wozu kommt er zu Facebook? Um deine Anzeigen zu sehen? Oder wohl eher um seine Freunde zu „treffen“, das Mittagessen zu posten, seine Chats (Nachrichten) zu checken? Und seinen Newsfeed zu scrollen…

Und genau dabei wollen wir Ihn überraschen…

Was sticht den meisten zuerst ins Auge – genau das Bild.

Was sollte das Bild beinhalten, damit es den scrollenden Traumkunden davon abhält weiter zu scrollen?

Eine nackte Frau – Sex sells. Stimmt, wenn ich z. B. Kondome verkaufen will oder meine Dessous-Shop bewerben will dann macht das Sinn. Aber wenn ich ein anderes Produkt / Dienstleistung verkaufen will oder ein Optin wünsche, dann macht das keinen Sinn.

Die besten Bilder stellen Deinen Traumkunden dar

Variante 1 – er mit seinem „Schmerz“ – seinem „Leid“ – vor der „Lösung“ seines Problems

Variante 2 – er mit dem gelösten „Schmerz“ / „Leid“ / also nach der „Lösung“ seines Problems

Dieses Bild kann man als NATIVE oder NON NATIVE einsetzten

NATIVE = Normales Bild, so als hättest du es gerade selbst gemacht und musst es unbedingt posten. Keine Werbung, keine Texte, keine Stock-Fotos. Echte Menschenbilder.

NON NATIVE = Produktbilder, Stock-Fotos, Texte über dem Bild, Links im Bild etc. also als reine Werbung zu erkennen.

Native Bilder funktionieren viel besser, da diese den Schmerz oder die Lösung des Schmerzes besser darstellen und der User sich besser damit identifizieren kann.

Non-Nativ kann man besser in Brands oder Retargeting Anzeigen verwenden, wenn der User dich oder Dein Produkt bereits kennt oder etwas damit assoziiert.

Nachtrag: Nacktbilder oder Halbnacktbilder sind besonders kritisch in Anzeigen.

 

FACEBOOK ANZEIGEN HEADLINE

FACEBOOK ANZEIGEN TEXTE

Diese beiden Punkte fasse ich mal gleich zusammen, denn sie gehen Hand in Hand.

Zuerst einmal muss ich wissen, was darf ich in der Anzeige sagen / aussagen und was nicht. Viele die Anzeigen erstellen, haben sich mit diesem Thema noch nie beschäftigt oder sich jemals eingelesen.

Sie schreiben Anzeigentexte (inkl. Headlines) die niemals genehmigt werden von FB. Und jammern dann rum, warum ihr FB Ads Account geschlossen wurde.

Deshalb hole Dir die Informationen darüber was überhaupt nicht geht und was definitiv zu einer Ablehnung führt.

https://www.facebook.com/policies/ads

Links im Menü gibt es noch weitere Informationen.

Was ist aber wenn ich etwas rüber bringen möchte, was definitiv abgelehnt wird.

Beispiel: „Sind Sie zu Dick? Verlieren Sie 30 Kilo in nur 15 Tagen“

(Grundsätzlich: FB Anzeigen werden von echten Menschen begutachtet. Also kann es sein, dass dieser Text, oder Beispiele durchgehen. Und vielleicht auch online bleiben.)

Also in dem genannten Beispiel sind gleich mehrere Fehler vorhanden:

Erstens ich stelle eine Frage die mir auf ein Verhalten / einen Zustand Rückschlüsse über den USER geben würden.

Zweitens stelle ich eine „unhaltbare“ Behauptung auf „30 Kilo in 15 Tagen“

Drittens gebe ich einen konkreten Zeitraum an „in 15 Tagen“

Damit riskiere ich sofort eine Ablehnung der Anzeige.

Aber es gibt auch Wege etwas in die Köpfe der Menschen zu bringen ohne es direkt auszusprechen. Dazu gibt es Text (und Headline) Varianten die nicht abgelehnt werden (wenn richtig angewandt).

ICH FORM ANZEIGE

Statt den Kunden direkt anzusprechen, schreiben Sie Ihre Anzeige in der Ich-Form. „Mit dieser Methode habe ich fast 30 Kilo in kürzester Zeit abgenommen.“ Ziehen Sie in dem Text-Copy diesen Stil unbedingt bis zum Ende durch. Natürlich dürfen Sie sagen wir „Sehen Sie selber“ o. ä. benutzen.

TESTIMONIAL ANZEIGE

Ebenfalls hier schreiben Sie den Text wie einen reinen Erfahrungsbericht. Achten Sie aber auf die Feinheiten in den Formulierungen und den Aussagen. Versuchen Sie auch hier die z.B. oben genannten Fehler zu vermeiden.

FRAGEN-BASIERTE ANZEIGE

Stellen Sie Fragen in Anzeige um die Nachricht in die Köpfe zu bekommen. Nutzen Sie alle Frageformen um Ihre Nachricht zu transportieren. Achten Sie wiederum auf die Fehlervermeidung.

QUIZ-BASIERTE ANZEIGE

Machen Sie aus Ihrer Anzeige einen Quiz? „Wer kennt die Antwort“

MIXED ANZEIGE

Die meisten Anzeigen verbinden die hier oben genannten Methoden früher oder später. Dennoch sollte man diese Form nicht zu wild mischen. Quiz mit Testimonial macht nicht so wirklich sinn.

 

LONG or SHORT TEXT-COPY?

Welche Form der Anzeige funktioniert besser derzeit? Ein kurzer Text oder ein sehr langer Text…

Derzeit sagen alle lange Texte die mehr als 300 Zeichen haben, funktionieren am besten. Außerdem kann man mittig und kurz vor Ende locker noch einen Link im Text unterbringen. Außerdem hat Facebook eine Art SEO Bewertung eingeführt. Kurze Anzeigen mit wenigen Zeilen werden weniger gezeigt und zu höheren Kosten (ist noch nicht 100% bestätigt).

Aber mal ehrlich, wenn ein Kunde einen langen Text gelesen hat. Der am besten den Kunden schon vorqualifiziert hat, dann ist der Klick zu meiner Webseite mir schon einen langen Text wert. Und der Kunde ist 1000 Mal wertvoller für mich.

 


Die Facebook Anzeigen Strategie 2017

Getestet von Robert Moersch-Parchwitz… und für gut befunden.

Also ich habe mir 18 Stunden Videos eines Live-Workshops mit einem der großen FB-Ads Jungs aus den USA rein gezogen. Viel Neues gelernt, insbesondere hat mich die total andere Herangehensweise fasziniert und bei mir einen AHA-Effekt ausgelöst, was nicht so oft vorkommt.

Bisher habe ich Anzeigen immer als ein Ganzes gesehen. Das heißt ich habe eine Kampagne erstellt. Dann eine Gruppe mit massig Targets (Zielgruppen, Keywörtern, Lookalike, Reargeting etc). erstellt. Dann in dieser Gruppe eine Anzeige mit bis zu 6 Bildern. Das heißt in jeder dieser Gruppe waren zum Schluss 6 Anzeigen mit gleichem Text, aber 6 unterschiedlichen Bildern.

Zum Schluss hatte ich diverse Kampagnen, diverse Gruppen und massig Anzeigen.

Aber eines hatte ich nicht wirklich – die Übersicht, die Kontrolle.

Was meine ich damit:
Ich hatte nie wirklich die Übersicht darüber, was wirklich funktioniert und was reine Geldverschwendung ist.

Beispiel: Traffic Kampagne mit einer Gruppe. In der Gruppe gebe ich, sagen wir mal 6 gute Targets (Zielgruppen) an, dann erstelle ich die Anzeigen.

Sagen wir mal die Gruppe (mit den 6 Anzeigen läuft gut). Die Performance der Anzeigen kann ich gut sehen.

ABER welche Targets (Zielgruppen) bringen mir wirklich was und an welche sende ich Traffic (und mein Geld) ohne das ich dafür etwas bekomme…

Und das ist das was ich meine. Alle FB Kurse und Experten sagen immer: Suche Dir 2-5 Targets die zu Deinem Produkt passen… Okay, ich bin nicht David Copperfield… Also weiß ich niemals welche Targets von mir Traffic (sog. Reichweite) bekommen und Klicks bringen, die aber nicht bringen (kaufen, liken, sich eintragen etc.).

Dadurch sind die Kampagnen Arten auch total „verwaschen“ und nicht nachvollziehbar. Somit sind alle meine FB Anzeigen ein riesen großes Lottospiel und hochskalieren eine Geldverschwendung pur.

Warum? Nehmen wir mal an 50% meiner Targets sind gut und 50% sind wertlos für mich. Ich mache Profit oder Breakeven (heißt ich gewinne Geld oder schreibe eine schwarze Null).

Wenn ich aber jetzt die wertlosen 50% eliminieren könnte, dann wäre mein Ergebnis weitaus besser, oder?

Also, und hier kommen die gesehenen Videos in Spiel und da muss ich dem Sprecher recht geben, muss ich alle Kampagnen Arten, alle Gruppen Targets und Anzeigen gegeneinander VORHER austesten. Damit ich weiß, welche ART und GRUPPE miteinander funktioniert.

Genannt werden 3 Kampagnen Arten die gut funktionieren:
• Post Engagement
• Conversions
• Traffic

In den Gruppen funktionieren:
• Spezifisches Interesse
• Lookalike
• Retargeting

Außerdem pro Block (Kampagne, Gruppe) immer nur eine Anzeige (nicht 6 wie ich es bisher hatte). Warum? Ist eigentlich auch ganz logisch… Wenn ich – wie FB es mir vorschlägt – 6 Varianten der Anzeige einstelle, stehen die Anzeigen in direktem Wettbewerb zueinander. Das heißt meine Anzeigen treiben die Preise gegenseitig hoch und höher. Ob das zutrifft bei „Varianten“ weiß ich nicht, aber wenn ich eine Anzeige (in einer Kampagne & Gruppe) kopiere dann auf jeden Fall.

Mal angenommen ich habe 8 Targets (Zielgruppen) welche ich testen möchte auf Ihre Ergebnisse.

Dann brauche ich 3 Engagement, 3 Conversion und 3 Traffic Kampagnen.

Die Engagement Kampagnen z.B. würden auf die Gruppen Spezifisches Interesse, Lookalike und Retargeting treffen. Also benenne ich die KAMPAGNEN wie folgt:
Specific Interest || Engagement
Specific Interest || Conversions
Specific Interest || Traffic

Wie schwer auffällt habe ich die Gruppe in der Bezeichnung der Kampagne nach vorne gesetzt. Aber das kann jeder selbst entscheiden.

Gleiches mache ich dann bei den anderen 6 von 9 Kampagnen.

Aber halt, ich würde niemals erst alle Kampagnen erstellen und dann in die Gruppen gehen. Also alles durchlesen, verstehen und dann jede einzelne Kampagne langsam und durchdacht erarbeiten!!!

Für Conversion Anzeigen sollte man über einen guten Datensatz verfügen. Das sind z. B. Käuferdaten, oder Emaillisten von Menschen die dem Idealen Kunden am nächsten kommen. Das sollten mind. 1000 sein. Alles darunter macht keinen Sinn. Dann lieber diese Varianten weglassen.

Erstellt ein Lookalike von 1% mittels FB „Zielgruppen“ und eurem Datensatz. Dieser Lookalike dient dann als Basis für alle eure Lookalike Kampagnen. Die Gruppen benenne ich dann so:
Lookalike || Engagement || 1% Customers
Lookalike || Conversions || 1% Customers
Lookalike || Traffic || 1% Customers

Ich nehme für alle Anzeigen 5 Euro / Tag. Deutschland, alle Geschlechter
Platzierung bearbeiten! Alle Geräte im Test und alles aus außer FB Newsfeed.

Warum Mobile an? Weil es den Preis senkt. In der Verfeinerung kann man dann Mobile & Desktop trennen und sehen wie diese getrennt performen.
Retargeting Gruppen bekommen den eigenen Pixel als Ziel. Was denn sonst.

Die Anzeigen für
Specific Interest || Engagement
Specific Interest || Conversions
Specific Interest || Traffic

Sind jetzt schon etwas mehr Arbeit. Da ich für Jede Kampagne, jeweils eine Gruppe erstellen muss. Aber das kann man etwas verkürzen, wenn man 1x eine Gruppe mit der BASIS für die Anzeige PRO KAMPAGNE erstellt hat, dann kann man diese per Schnellkopie kopieren.

Wenn man jetzt 8 Targets (Zielgruppen) austesten will, dann kann das schnell zu einem Chaos führen. Deshalb macht euch eine Excel Tabelle und schreibt jede Kampagne, jede Gruppe und jede Anzeige VORHER auf und hackt diese in der Tabelle ab.

Ich habe für diese hier genannte Einrichtung einen ganzen Tag gebraucht! Plant das mit ein. Nutzt den Power Manager, dort könnt ihr alles einrichten und dann in einem Rutsch hochladen.

Das bringt mich noch zu einem wichtigen Tipp:
Erstellt eine Kampagne, eine Gruppe und NUR eine fertige Anzeige. Welche Kampagne, Gruppe ist völlig egal. Sendet diese zu FB und erst wenn diese Anzeige genehmigt worden ist, dann fangt ihr mit dieser Strategie an.

Warum?

Nehmen wir mal an… Du erstellt hier alle Anzeigen UND Deine Anzeige, dein Anzeigen Text, Dein Bild, Deine End-Webseite oder Deine Nase gefällt Facebook nicht.
Dann werden mal eben 30 Anzeigen abgelehnt und das könnte zu einer sofortigen Sperre Deines FB Ads Accounts führen….
Also 1 x erstellen und 1x genehmigen lassen. Wenn durch dann weiter, wenn abgelehnt, dann verändern oder lesen was FB zu sagen hat.

Tipp Nr. 2: Erstellt einen Business FB Anzeigen Account. Die werden nicht so schnell abgeschaltet, wie private Accounts.

So alle Anzeigen fertig? Klasse, dann sind das jetzt bei 8 Targets 30 Anzeigen.

Ich hatte nach wenigen Stunden den ersten „Erfolg“ und jetzt trat ein neues Problem auf. Welches der 30 Anzeigen hatte den „Erfolg“ verursacht. Ich hatte allen Anzeigen den gleichen Link verpasst. Mist, dachte ich mir.

Also habe ich 30 einmalige Bit-ly Links erzeugt, diese in die Anzeigen eingebracht und in meine Excel Tabelle geschrieben. Damit ich jetzt ganz genau weiß woher der „Erfolg“ auch wirklich kam.
Euer Vorteil – für mich waren das mal eben 2 Stunden Extra-Arbeit.

Alle Anzeigen sind freigeschaltet und laufen mit 5 Euro am Tag. Plant euren Freischaltungszeitpunkt gut, denn FB kann auch mal 1 Tag brauchen bis zur Freischaltung.
Wenn alle Freigeschaltet sind ist die Stunde 0 – d.h. 0:01 Uhr des nächsten Tages ist der Teststart. Dann laufen lassen. Alles unter 3 Tage ist Unsinn. Mind. 24 Stunden laufen lassen ohne etwas zu verändern. Umso länger der Testzeitraum umso besser.

Achja vergesst nicht in den GRUPPEN den KLICK zu setzten auf dem „Durch die Interessenausweitung können Conversions zu geringeren Kosten pro Conversions gesteigert werden“ – zu finden in der Sektion „Detailiertes Targeting“. Hierdurch gebt Ihr FB die Möglichkeit die Zielgruppe zu erweitern. Unbedingt einschalten!!!

Zu dem Thema „Facebook Anzeigen richtig gestalten“ schreibe ich gleich noch einen Bericht. Den Bericht unbedingt beachten! Ganz wichtige Infos für FB Genehmigung und Erfolg eurer Anzeigen.


Die 1.000 neue Leads pro Monat STRATEGIE (ohne Anzeigen zu schalten und ohne Kosten)

Ich höre und lese und höre immer wieder von meinen „Studenten“: Ich komme nicht weiter, ich verdiene kein Geld, weil ich keine Email-Liste habe. Ich weiß ich muss eine Liste aufbauen, weiß aber nicht wie und Geld für Anzeigen habe ich auch nicht.

Fakt ist, oder anders gesagt: Industriestandard ist, pro Lead (Subscriber in der Liste) verdient man 1 Euro pro Monat.

Wodurch? In dem man den Leads Mails zusendet und mit denen Engagiert.

Was meine ich damit?

Am besten Funktioniert die „3 aus 10 Formel“ im Email-Marketing. Das heißt ich schreibe 10 Emails – davon haben 3 eine Produktempfehlung – 7 davon bieten dem Leser einen Mehrwert.

Mehrwert kann vieles sein. Ein Hinweis auf eine gute Seite, einen Artikel oder etwas Eigenes. Mehrwert-Emails haben den Vorteil, dass der Lead die Emails auch wirklich liest. Also liest er auch die Produktempfehlungsemails. Freut sich schon auf die nächste Mail von Dir, sieht Deine Mails nicht als plumpe Werbemails (auch Spam genannt) an und bleibt in Deiner Liste.

Hier machen die Meisten den ersten großen Fehler. Sie bauen eine Liste auf und hämmern diese Leads mit Werbemails zu. Frei nach dem Tenor: Es muss ja Geld reinkommen. Aber was passiert? Die Leads verlassen Deine Liste schneller als neue Leads reinkommen.

Da wir wissen, wie schwer es ist neue Leads zu bekommen, sollte man diese nicht wir Deppen behandeln, sondern wie potenzielle Kunden.

Nehmen wir einen Einzelhandelsladen als Beispiel. Jeder der den Laden betritt ist ein Lead. Hämmern wir jetzt den Lead voll mit Angeboten, ist der schneller wieder aus dem Laden, als wir „Stop“ sagen können und ob der jemals wiederkommt halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.

Genauso sollten wir unsere Leads behandeln, pflegen und betreuen. Zu Freunden werden, denn von Freunden kauf man gerne.

Also wie bekomme ich neue Leads in meine Liste. Hier rede ich – so wie immer – über Traumkunden (wer nicht weiß was ich damit meine, der sollte sich meine BlogPosts „Wie geht Online-Marketing wirklich“ Teil 1 bis X erstmal durchlesen.

Wenn ich weiß wer mein Traumkunde ist, dann weiß ich, dank meiner gemachten Hausaufgaben sicher auch WO mein Traumkunde gerne „abhängt“

Zum Beispiel bei Facebook. Da gibt es sicher 2-3 Fan-Seiten oder Gruppen, wo mein Traumkunde gerne abhängt. Da gibt es sicher Gruppen mit Tausenden, wenn nicht sogar 100tausenden Mitgliedern. Wenn ich also dort jeden Tag mein „Hallo, ich habe da was für Dich…“ hinterlasse (nicht jeden Tag den gleichen Mist / Post – aber gleiches Ziel – das er sich in meine Liste einträgt) dann werde ich sicher 5 Eintragungen pro Seite in meine Liste hinbekommen, oder? Das wären 15 Leads. Da ich dort keine Zielgruppendaten habe und nicht genau weiß wann genau die User online auf der Seite sind, werde ich es an 2-3 verschiedenen Tageszeiten wiederholen. Beobachten oder unterschiedliche Links benutzen, damit ich nach und nach diese Infos habe. Dann brauche in nur noch 1x pro Tag – zu genau der richtigen Tageszeit zu posten.

Gleiches tun wir jetzt zum Beispiel auch noch jeden Tag bei Google+. Posten wie bei Facebook zu 3 Tageszeiten um zu sehen, welche am besten ist und welche Gruppen gut gehen für unser Ziel. Tagesausbeute ist sicher etwas weniger also nehmen wir mal an 10 tragen sich ein.

Instagram, hier posten wir auch täglich und kommentieren erfolgreiche Postings mit unserem Text und Link. Außerdem folgen wir den Stars in unserem Segment und kommentieren, wenn da was gesagt wird. Die Reichweite kann enorm sein. Aber Vorsicht, der Star kann dich auch vom Kommentieren ausschließen. Ausbeute pro Tag würde ich mal mit 10 neuen Leads beziffern.

Gleiches machen wir bei Pinterest. Hier wird die Ausbeute etwas geringer sein, also gehen wir mal von 5 Leads aus.

Blogs anderer Leute. Sicher gibt es erfolgreiche Blogs / Webseiten in deinem Segment. Finde diese – halte dich an die Regeln – sei Kreativ – sehr Kreativ und versuche entweder gute Kommentare zu schreiben und einen Link zu senden, oder stelle den Link in Dein Profil rein. Wenn Du gute Kommentare / Beiträge lieferst dann werden die Leute wissen wollen wer dahintersteckt und in Dein Profil sehen und Deinen Link sehen und klicken. Ausbeute 5 Leads.

Forums – Gleiche Taktik wie in den Blogs. Außerdem haben viele Forums einen Marktplatz oder eine Handelsplattform integriert. Dort kann man seine Link easy unterbringen und sein „Angebot“ frei aussprechen. Ausbeute ist höher als in den Blogs also 10 Leads.

Fazit:

Zeitaufwand unter 2-3 Stunden am Tag (nach Einarbeitung 50% weniger).

Ausbeute:

Facebook 15 Leads

Google+ 10 Leads

Instagram 10 Leads

Pinterest 5 Leads

Blog Kommentare 5 Leads

Forums / Market Places 10 Leads

Das sind 55 Leads am Tag

Mal 219 Tage im Jahr = 12.045 Leads im Jahr

Oder ca. 1.000 Leads pro Monat !!!

 

219 Tage ? Das sind 146 Freie Tage. Warum? Weil ich persönlich immer das schlechteste Ergebnis sehen will. Rechnet sich das, dann kann es nur noch besser werden.

146 Freie Tage oder 20.075 Leads in Jahr (bei 365 Tage) geteilt durch 12 Monate = 1.673 Leads pro Monat (oder ca. 8.000 Leads mehr im Jahr).

 

Wenn ich 219 Tage nehme und 1.000 Leads pro Monat erreiche, dann verdiene ich nach „Industriestandard“ im (sagen wir mal 2. Monat) 1.000 Euro.

Im folgenden Monat habe ich schon 2.000 Leads oder 2.000 Euro und im 3. Monat 3.000 Leads oder 3.000 Euro…

Nach 12 Monaten bin ich bei 12.000 Leads oder anders gesagt bei 12.000 Euro Umsatz im Monat.

 

Was musste ich dafür tun?

 

Ich habe – statt mir die Fressbilder meiner Freunde bei Facebook oder den Hintern von einer Kim anzusehen oder irgendwelchen „Gurus“ hinterher zu heulen und denen mein Leid zu klagen – meine Zeit (lieber) mit echter Arbeit im Internet verbracht.

Ich habe, statt mir eine weitere Video Serie, ein Buch oder einen Auto-Poster zu kaufen der mich reich machen wird (so jedenfalls die Werbung) mich selber um meine Zukunft gekümmert.

 

Selbst wenn meine Aussagen oben, weil weniger Zeit zur Verfügung (Alleinerziehende Mutter / Vater, Oma/Opa noch im Haus oder Nebenberuflich, kann nicht immer an meiner Zukunft arbeiten etc. etc.) nur zu 50% eintreten – dann sind das immer noch 6.000 Euro Umsatz nach 12 Monaten PRO MONAT.

 

Bis Du bereit, für 6.000 Euro im Monat auch mal nachts zu arbeiten oder am Wochenende?

 

Dann sage ich Dir – fast alle oben genannten Lead-Quellen haben auch eine TIMER Funktion. Das heißt, Du kannst jetzt einstellen, was morgen um 10 Uhr, 13 Uhr oder 18 Uhr gepostet werden soll.

Also es liegt an Dir. Keiner kann es für dich tun. Keine Video Serie, kein Buch und erst recht kein Guru wird es für Dich tun. Nur Du kannst es tun, und entweder gibst Du jetzt gleich auf, denn wenn Du es jetzt nicht tust, dann wirst Du es nie tun. Verbringe Deine Zeit lieber mit Deiner Familie oder Deinen Freunden oder in deinem Job.

Aber wenn Du jetzt bereit bist, dann fange heute an und mache es jeden Tag für die nächsten Wochen und Monate (wie einen Job). Online Marketing ist ein Job und harte Arbeit.

Nur mit dem Unterschied – hier arbeitest Du an Deiner Zukunft und nicht an der eines Anderen.

Mein Motto: „Just do it“

 

 

 

 

 

 

 


Die Null-Euro-Anzeigen-Strategie

Ich lese immer wieder: Ich habe eine CTR oder einen klasse CPC bei meinen Facebook Anzeigen… ist das nicht klasse?

CTR CPC… alles egal der ROI oder CPA (Cost per Akquisition) oder CPL (Cost per Lead) ist viel wichtiger – Egal ob im 1. Step oder im 3. Step – Wichtig ist am Ende der Aktion / des Tages – Was ist ausgegeben worden und was ist eingenommen worden oder habe ich das Ziel erreicht.

1. Wenn Sales das Ziel ist, dann wie viel wurde eingenommen (1. Produkt im Funnel) – warum sage ich gleich

2. Wenn Leads das Ziel sind – dann 1. Email-Sequenz – welcher Umsatz wurde erzielt (1. Produkt im Funnel)

Wenn Du bei 1. / oder 2. die FB Ads Ausgaben von den Einnahmen abziehst und eine NULL oder positives Ergebnis hast, dann…

Glückwunsch! Deine Ads sind komplett bezahlt !!!

WENN das so ist:
Bei NULL – weiter / länger laufen lassen – Beobachten, meistens gehen die Ad Kosten weiter runter mit längerer Laufzeit
Wenn POSITIV – investiere den bisherigen Betrag + den Überschuss erneut in diese Anzeige und skaliere langsam hoch…

Hä? Nichts verdient, Gewinn für noch mehr FB Ausgaben ausgeben, worin liegt da der Sinn…

Ganz einfach.

Du verdienst im weiteren Funnel (aber mit NULL FB Ads Kosten !!!!

Du baust noch schneller Deine Liste auf (Leads & Käufer)

Du skalierst hoch ohne einen Cent für Anzeigen auszugeben.

Innerhalb kürzester Zeit wird Dein Umsatz (mit kostenlosen FB Ads und den Upsells und der neuen Email-Liste aus Leads und Käufern) gewaltig sein…

Aber Achtung:
Wenn dein ROI unter NULL liegt, funktioniert das Prinzip nicht.
Beobachte Deine Ads und Deinen Umsatz ständig, wenn der ROI der Anzeige sinkt, stoppe die Anzeige sofort und fange von vorne an…

1. Das Online Business ist nicht einfach und sehr komplex. Schnell Geld zu verdienen ist ein Mythos. Jeder der denkt, ich sende mal ein paar FB Postings oder Viral-Mailer Mails raus, und verdiene damit Geld der ist in meinen Augen ein Träumer und wird vielleicht mal einen Zufalls-Deal hinbekommen.

2. Ohne eine richtige Strategie, sein GESCHÄFT auf- und auszubauen, ist es wie in 1. genannt ein Zufalls-Business. Jeder der nicht als NR. 1 den Aufbau einer eigenen LISTE betreibt, wird scheitern, denn er muss jeden Tag wieder auf einen Zufalls-Kauf hoffen.

So jetzt zu dem WIE:
1. Kontrolliere DEINEN eigenen TRAFFIC
2. Tab into others peoples List
3. Hole dir externen kontrollierbaren Traffic

1.-3. ist auch so in der Priorität zu sehen. Werde Experte in 1. – Dann in 2. und erst dann in 3. Niemals in einer anderen Reihenfolge.

Deshalb gehe ich jetzt mal auf 2. und 3. nicht weiter ein…

1. Kontrolliere DEINEN eigenen TRAFFIC

Was ist eigener TRAFFIC?

Eigener Traffic ist in erster Linie DEINE eigene Liste (z. B. eine E-Mail-Liste).

Wenn ich eine Liste habe von z.B. 2.000 Menschen die sich für mein Produkt, meine Nische interessieren dann kann ich (Industrie-Faustregel) davon ausgehen, dass ich im Schnitt 1 € pro Adresse PRO MONAT damit umsetzen kann.

WARNUNG:
Wenn ich eine Liste von TENNIS Liebhabern habe und ich ANGELN verkaufen will, dann geht diese Faustregel nicht auf. Wenn ich aber ein Tennisprodukt verkaufe und ich eine Tennis-Liste habe, dann sind das mit jedem Mailing das rausgeht 1€ Umsatz pro Monat = 2.000 Euro Umsatz.
Wenn ich also eine Affiliate-Provision von 50% Prozent bekomme, dann ist mein Affiliate-Umsatz 1.000 Euro pro Monat.

Wenn ich also heute mit diesem Business anfangen würde, dann würde ich mir einen Markt – mit meinen Traumkunden – suchen. Siehe Teil 1 und Teil 2 von dieser Serie…

Suche mir einen passenden „Problemlöser“ für diese Traumkunden und erstelle mir verschiedene Varianten von Optin-Seiten (mit unterschiedlichen „Auslösern“) mit dem Ziel so viele Emails wie möglich einzusammeln.

Nach der Eintragung in die Mailingliste bekommt der Interessent nicht gleich den „Problemlöser“ gezeigt, sondern ich verwende die gezeigt Seite als eine Zwischenseite mit einem Video zu einem Produkt (welches natürlich zu dem Zielkunden und seinem „Problem“ passen muss). Unter dem Video gibt es einen Link / Button zu der Sales Page. Unter dem „Sales-Bereich“ steht dann der Link zu der eigentlichen „Danke Seite“ mit dem versprochenen „Problemlöser“.

Dieser Aufbau der Zwischenseite hat den Vorteil, dass man jetzt bereits eine Chance auf einen Verkauf hat. Außerdem kann man die Liste segmentieren in „bereits gekauft“ und „übersprungen“.

Ein Käufer der bereits etwas gekauft hat, ist 100% wertvoller als einer der noch nie etwas gekauft hat. Die Chance, dass ein Käufer nochmal etwas von dir kauft ist sehr hoch.

Was kann man noch tun um seine Liste wachsen zu lassen – schneller wachsen zu lassen…

Anzeigen!

Die einfachste Variante Anzeigen ist derzeit Facebook Anzeigen.

Industrie Standard in vielen Nischen ist: Jede Email-Adresse kostet in der Akquirierung 0,50 – 2,00 Euro. Natürlich gibt es auch höhere Kosten hierfür, aber in unseren Nischen liegt der Preis pro Lead in diesem Bereich.

Ups! Stimmt ja, das hat ja keiner bisher gesagt.
Geld ausgeben um Geld zu verdienen.

Ganz was Neues.

Aber mit einer Methode geht das auch „kostengünstiger“!

Erstmal ein paar Grundannahmen – mein Trainer sagte immer „Zahlen lügen nicht“:

Ich will – sagen wir mal 1.000 Klicks (also Webseitenbesucher) pro Woche haben.

Der Klick (bei Facebook) kostet mich 0,50 Euro, also muss ich in meinem Beispiel 500 Euro die Woche investieren.

50% tragen sich in meine Emailliste ein.

Wenn ich jedem im meiner Liste (jedem sog. Subscriber) einen Umsatzwert von 1 € pro Monat gebe, dann erziele ich mit meiner Liste einen Umsatz von 6.000 Euro im Jahr.

Angenommen ich vollziehe diese Aktion ab sofort für jeden Monat weiter, was passiert dann?

SIEHE EXCEL TABELLE http://ebutoo.de/Umsatzprognose.xlsx

Somit werden aus WÖCHENDLICH 500 Euro in z. B. 25 Wochen und ausgegebenen 12.500 Euro eine Emailliste von 162.500 Subscribern die mir einen Jahresumsatz von 1,95 Millionen bringen werden.

Okay, meine Annahmen sind zu hoch? Dann ändern wir die mal auf (lächerliche) 2 Euro pro Klick und einer Konversionsrate von nur 15%.

Wo sind wir jetzt in der 25 Woche? Ausgaben 12.500 € wie zuvor – aber wir haben nur 12.188 Subscriber und verdienen nur noch 146.250 Euro pro Jahr.

Zurück zu den alten Annahmen: 52. Woche – 1 Jahr mit dieser Strategie, haben wir knapp 700.000 in der Liste und eine Umsatzerwartung von etwa 8 Millionen Euro (Ausgaben von 26.000 Euro).

Das ist die Strategie von allen großen internationalen Internet Marketern.

Natürlich ist das noch nicht alles aber in Sachen Listenaufbau ist das die Grundbasis für eine richtig große Liste.

Du kannst Dir keine 500 Euro die Woche leisten? Trage Deine Zahlen ein, was kannst Du in Deine Zukunft investieren? Sehe selber, ob Du eine Chance hast.

ABER jetzt nicht sinnlos Anzeigen schalten.

Auch Anzeigen insbesondere FB Anzeigen brauchen eine klare Strategie. Sonst sind die 500 Euro pro Woche schnell bei FB und haben nichts gebracht. Diese Strategie behandle ich in einem weiteren Teil in den nächsten Tagen.

Ein kleiner Hinweis noch zum Ende dieses 3. Teils:

Solltest Du in der Nische „Online Marketing“ versuchen Fuß zu fassen, rate ich davon ab. Das richtige Geld wird in anderen Bereichen – ich nenne sie Sub-Sub-Nischen verdient.

Was ist eine Sub-Sub-Nische: Nicht SPORT, nicht SPORT – GOLF, nicht SPORT – GOLF – sondern SPORT – GOLF – XXXXX

Anderes Beispiel: Nicht Schwangere, nicht Schwangere die nach der Geburt wieder abnehmen wollen, sondern 30+ jährige Neu-Mütter die schnell wieder schlank werden wollen. Warum? 30+ sind Figurbewusster und haben auch in der Regel mehr Geld zur Verfügung.

Viel Spaß hiermit und demnächst schreibe ich dann Teil 4

In Teil 1 haben wir uns auf den Traumkunden konzentriert.

Viele Fragen zu diesem Thema sind bei mir angekommen und ich möchte jetzt auf das Thema „Produkt Reverse Engineering“ kommen.

Was ist das?

Im ersten Teil wollte ich das Thema „Mysterium: „Käufer“ sensibilisieren.

Ich habe also jetzt einen Traumkunden identifiziert. Ich weiß jetzt so ziemlich alles über diesen Kunden. Wie alt ist er, woher kommt er, wohin geht er, wo hängt er ab, welche Hautfarbe, welche Vorlieben, welche Abneigungen, ist er verheiratet oder Single, hat er Kinder oder Haustiere und, und, und…

Und ganz ganz ganz ganz wichtig: Ich weiß was ihm weh tut, kenne seinen Schmerz, sein Leiden, seine Sehnsucht, seine Ziele, seine Erwartungen… Ich weiß was er sucht…

Wenn ich alles das weiß, dann ist es ein leichtes für mich ein „Produkt“ zu finden.

Egal ob ich das Produkt selber erstelle, z.B. ein Info-Produkt, ein eBook, eine TonAufnahme oder ein Video oder mir ein Produkt suche als sog. Reseller oder Affiliate und dafür Provision kassiere.

Also es ist schon krass. Bisher haben uns alle Gurus zeigen wollen, wie man ein Produkt verkauft, indem man Traffic zu dem Angebot (meistens deren eigenen Produkte) bringt. Alle konzentrieren sich auf die Produktvermarktung und nicht auf die Kundenwünsche.

Frage: Wie schwer ist es ein Produkt zu verkaufen, an einen Menschen den man überhaupt nicht kennt.

Frage: Wie schwer ist es einem Menschen, denn man ganz genau kennt, wo man weiß, wo es weh tut, ihm eine Lösung zu zeigen, welches seinen Schwerz (für immer) beseitigt?

Lesen wir die beiden Fragen hier oben noch einmal langsam (am besten laut für uns selber) vor…

Im realen Leben erlebe ich das oft: Autokauf. Ich renne zu einem Autohändler und schaue mir Autos an. Da kommt der Verkäufer: „Hallo, na gefällt Ihnen Einer..?“ – Ich: „Hallo, ich möchte gerne einen Mercedes kaufen, er sollte 1-2 Jahre alt sein, schwarz und er sollte so um die 15.000 KM gelaufen haben.“ – Verkäufer: „Ich habe genau den richtigen Wagen für Sie: Hier ein Audi TT, Nagelneu mit nur 8 KM auf der Uhr, Ledersitze und alle Extras die es nur gibt, und das Weinrot sieht einfach klasse aus, oder? Was meinen Sie?“.

Frage: Habe ich den Wagen gekauft?

Gleiches gilt beim Online Marketing. Der Kunde hat Rückenschmerzen und ich versuche Ihm einen Kasten Bier zum selber nach Hause schleppen zu verkaufen.

Der Kunde liebt Katzen und ich habe Hundehalsbänder im Programm.

Deshalb noch mal meine Aussage: Kenne Deinen Traumkunden.

Für alle die kein eigenes Produkt haben, kann man ebenso Produkt Reverse Engineering betreiben – Ich öffne Clickbank, JVZoo oder Digistore24 oder Amazon und suche nach einem passenden Produkt, welches sich derzeit gut verkauft und dann erstelle ich mir das Profil des Traumkunden für dieses Produkt.

Warum erstelle ich als Neuling nicht gleich ein eigenes Produkt? Ganz einfach, die Fehler die man dort als Neuling machen wird (und das werden jede Menge sein), können meine Idee „Online Geld zu verdienen“, ganz schnell wieder zerstören. Also nehme ich lieber ein Produkt, welches bereits konvertiert (sprich sich sehr gut verkauft) und sich bereits bewiesen hat.

Das Produkt ist der „KÖDER“ für meinen Teich voller Traumkunden.

Sie kennen den Traumkunden, seine Leiden…

Sie kennen das Produkt und wie es sein Leiden beseitigen wird…

Was denken Sie? Wird das eine schwierige Verkaufsverhandlung werden?

ENDE Teil 2: Wir haben jetzt einen Kunden, der ein „Problem“ hat, und wir haben ein Produkt, welches das „Problem des Kunden“ lösen kann…

Im Teil 3: Sprechen wir über das Wichtigste im Online Marketing: „Verkaufen mit Strategie!“

Wie geht Online Marketing richtig?
(Teil1 – Der optimale Start)
Oder anders gesagt „Wo oder Wie fange ich an, wenn ich Online Geld verdienen will?“

In meinem „Online Dasein“ höre ich das ständig: „Ich habe ein Produkt, kannst Du das für mich vermarkten?“

Meine Gegenfrage ist immer: „Wer ist denn Dein Zielkunde?“ – Zu 99% kommt dann ein Gestammel gepaart von „könnte“, „vielleicht“, „eventuell auch“ und so weiter.

Ich frage mich dann immer wieder „Wie will er etwas verkaufen, wenn er noch nicht mal weiß an WEN er es verkaufen will…?“

WER?
Wenn man im Business beginnt, und damit meine ich nicht nur das Online Business, dann sollte man sich eine Frage immer vorab stellen (in verschiedenen Varianten, aber im Prinzip ist es immer dieselbe Frage:

„Wer ist mein TRAUMKUNDE ?“

Wie sieht mein Traumkunde aus, was macht er, wie tickt er, was kann er, was kann er nicht, aus welcher Schicht kommt er, ist er dick oder dünn, alt oder jung, krank oder gesund…. etc. etc.

Definieren Sie Ihren Traumkunden bis ins letzte Detail. Lernen Sie Ihren Traumkunden wirklich kennen. Bis ins letzte Detail.
Warum? Dazu später mehr…

WO?
Als nächstes – jetzt wo Sie Ihren Traumkunden definiert und kennengelernt haben, geht es um das „WO“ – wo finde ich den Traumkunden – wo hängt er ab – wo trifft man sich – wo hat er spaß oder wo kann er seine Sorgen, Nöte, Probleme, Gebrechen oder was auch immer… wo kann er mit Gleichgesinnten, Seelenverwandten, „Freunden“ darüber sprechen, diskutieren oder sich austauschen…

Finden Sie den Teich voller Traumkunden. Was & WO kann/könnte das sein?

Ihr Traumkunde ist männlich, 30-40 Jahre alt, und liebt Fußball (einfache Variante, für dieses Beispiel) – WO finden Sie diesen Traumkunden (bleiben wir mal Online, und lassen die Antwort „im Stadium“ oder „vor der Glotze“ mal weg) Also WO?

Antwort: In Gruppen (Facebook Gruppen, Twitter Gruppen (z.B. über Hashtags), Google Plus Gruppen, Fußball Foren, Fanseiten von Vereinen, Wettseiten oder deren Foren & Fanseiten, Webseiten wie Fußball-Bild, Kicker (die haben meistens auch ein Kommentar-Feld oder deren Fan-Seiten… und und und.

Dadurch das ich weiß WER mein Traumkunde genau ist, kann ich mir das WO fast (ohne wirklich nachzudenken) selber beantworten.

KÖDER
Stellen Sie sich einen Teich vor, der statt mit Forellen NUR mit Traumkunden gefüllt ist. Da schwimmen sie nun die Traumkunden und Sie sitzen in einem Boot und wollen angeln. Sie kennen Ihren Traumkunden ganz genau, Sie wissen das nur „er“ in diesem Teich ist, aber was nun…

Viele von Ihnen betreiben das nicht so, sondern stehen vor dem Ozean und werfen dort Ihre Angel rein. In der Hoffnung, mit der Erwartung dort muss es irgendwo einen geben der anbeißt. Ich wünsche: Petri heil.

Zurück zum See:
Sie kennen Ihren Traumkunden jetzt ganz genau, Sie wissen wo es ihm weh tut, wo es juckt oder brennt, Sie wissen welchen Köder er fressen wird…

Sie werfen Ihre Angel rein mit Ihrem ganz speziellen Köder. Einem Köder dem er nicht widerstehen kann. Was meinen Sie, was ist einfacher & erfolgreicher? Ozean oder See?

Dieser Köder ist entweder ein Produkt, welches Ihnen gehört oder eine Seite auf der sich der Traumkunde eintragen darf (muss) um an eine „Sache“ (Produkt, Information etc.) zu gelangen

So oder so haben Sie den Traumkunden „eingefangen“ – Sie haben seine Kontaktdaten, oder wenigstens seine Emailadresse. Glückwunsch!

Wichtig. Sollten Sie ein Produkt verwenden, dass NICHT Ihr eigenes Produkt ist und Sie NICHT die Daten (wenigstens) die Emailadresse von Ihrem Traumkunden bekommen, dann bauen Sie nicht IHRE Zukunft (ihren langfristigen Erfolg) auf, sondern das Geschäft eines Anderen. Lassen Sie das ab sofort bleiben.

Ihr Vorteil: Den Traumkunden können Sie immer wieder anschreiben und ihm etwas anbieten, solange wie er in ihrer Liste bleibt. Einmal akquiriert, einmal Kosten & Zeit aufgewendet, aber mehrfach daran profitieren. Das ist Ihr Kapital – Ihre Zukunft.

ERGEBNIS
Stellen Sie Ihre gesamten Aktivitäten auf dieses System um.
Höchstes Ziel der ERSTEN SCHRITTE im Business – auch im Online Business – ist es Kundenakquise und Kundengewinnung zu betreiben. Ihre Kundenbasis ist eine Liste von Traumkunden-Emailadressen. Entweder per sog. Optin oder Käufer Ihrer Produkte. (Wenn Sie nicht wissen wie das technisch umgesetzt wird, dann fragen Sie mich oder jemanden der es kann. Aber ohne dem wird es nichts.)

Das ist das einzige Geheimnis, was Sie als erstes machen müssen, wenn Sie in diesem (oder in anderen) Unternehmungen erfolgreich sein wollen.

Bauen Sie IHR GESCHÄFT auf, nicht das der Anderen!
Ihr Firmenwert, wenn Sie alles richtigmachen, beläuft sich in der Regel auf 1 € pro Monat pro (Traumkunden)-Emailadresse. Wie viele Traumkunden-Emailadressen brauchen Sie um monatlich davon leben zu können?

Freuen Sie sich jetzt schon mal auf Teil 2…

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